Maris Küchenweisheiten für nachhaltiges Kochen:
Mari Maris: Ich habe mich seit der Kindheit kaum verändert. Am liebsten kümmere ich mich um meine Pflanzen und koche.
Mari Maris, ursprünglich eine Köchin aus Amsterdam, tut nun, was sie schon als Kind liebte: In der Erde wühlen. In ihrem Haus in Frankreich kommt alles zusammen: Kochen und Gärtnern. Als „Gemüsebäuerin“ schrieb sie sechs Kochbücher. Wie wird jemand Gemüsebäuerin?
Mari erzählt: „Ich arbeitete als Köchin in den Niederlanden und hatte in Frankreich ein Ferienhaus mit Gemüsegarten, das ich gerne besuchte. Mit jedem Besuch fiel mir der Abschied schwerer. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich ein Spinatblatt aus dem Gemüsegarten probierte. Wie schön wäre es, wenn die Köche in der Umgebung den Genuss teilen könnten, dachte ich.“ So entstand der Gedanke, ein halbes Jahr zu bleiben und diese Idee in die Tat umzusetzen. Mari fragte in den Restaurants der Umgebung, ob sie ihr Gemüse abkaufen wollten. Dieser Plan führte zu nichts. Die Restaurants fanden Tiefkühlgemüse unkomplizierter. „Als nächstes verkaufte ich Gemüsekisten. Diese konnten die Leute einmal pro Woche abholen und das funktionierte gut.“
Im Jahr 2013 veröffentlichte sie die Gemüsebibel. In ihrem neuesten Kochbuch „GEMÜSE“ geht es um alltägliche Kartoffeln, elegante Erbsen, sonntägliches Sauerkraut und vieles mehr. Mari Maris folgt der saisonalen Ernte und hält für jede Gemüsesorte praktische Rezepte bereit.
Als Maris im letzten Jahr das Kochbuch schrieb, schickten wir ihr einen EcoStoof®. Mari erzählt: „Ich wusste nicht, was ich vom EcoStoof® erwarten sollte. Schon meine Großmutter hatte das Essen in Tücher geschlagen und so fand ich den EcoStoof® von Anfang an eine kluge Sache. Ideal auch beim Schreiben, wenn man schonmal die Zeit vergisst. Das Essen kann im Topf nicht anbrennen. Ich koche darin vor allem Gemüseeintöpfe und Couscous-Gerichte. Hier findest Du das Rezept für den mediterranen, gratinierten Blumenkohl-Eintopf aus dem EcoStoof®.
Maris Küchenweisheiten für nachhaltiges Kochen:
Schalen in der Brühe. Wirf keine Grünabfälle weg. Bei mir auf der Anrichte steht immer ein kleiner Topf, in den ich die Schalen gebe, wenn ich koche. Daraus mache ich eine Brühe. Selbst wenn ich sie nur nutze, um darin Kartoffeln und Pasta zu kochen.
Nicht zu viel Wasser. Ein Zehn-Liter-Topf um darin Pasta für zwei Personen zu kochen, ist wirklich nicht nötig.
Saisonale Ernte nutzen. Was Du in der Saison erntest, schmeckt am besten und muss nicht aus fernen Ländern eingeflogen werden. Selbst im März, wenn der Gemüsegarten fast gar nichts hergibt, kannst Du Wildpflanzen pflücken. Ich ernte zum Beispiel Giersch, Bärlauch, Sauerampfer und Blümchen.
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GEMÜSE
Autorin: Mari Maris
Niederländisch Hardcover 9789038810744 Druck: 1. Januar 2022 512 Seiten


